Neuer Onlinecoachingfall – Neuen Job suchen oder Arbeitsplatz verändern?

Mein Name ist Karl. Ich möchte das Onlinecoaching gerne testen. Mir geht es um folgendes:
Derzeit bin ich mich beruflich sehr unzufrieden. Ich weiß nicht, ob ich meinen Job wechseln soll und kann. Vielleicht kann ich auch bei meiner jetzigen Arbeit etwas ändern. Was kann ich da tun?
mehr unter Onlinecoaching lesen ….
29.03.2010
Nachtrag: Karl wollte das Coaching [...]

Mein Name ist Karl. Ich möchte das Onlinecoaching gerne testen. Mir geht es um folgendes:

Derzeit bin ich mich beruflich sehr unzufrieden. Ich weiß nicht, ob ich meinen Job wechseln soll und kann. Vielleicht kann ich auch bei meiner jetzigen Arbeit etwas ändern. Was kann ich da tun?

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29.03.2010

Nachtrag: Karl wollte das Coaching mit einem richtigen Gespräch fortsetzen, deshalb ist es an dieser Stelle beendet. Wir haben uns also kurzgeschlossen und in einem Gespräch eine Lösung gefunden. Vielen Dank für das Interesse.

Fritz Horsthemke

14 KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

  1. Fritz Horsthemke hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Guten Abend Karl, ich habe mit deiner Anfrage einen neuen Artikel in Onlinecoaching gestartet.

    Ich schliesse aus deinen Worten, so macht dir deine Arbeit keinen Spaß mehr.
    Wie möchtest du, dass deine Arbeit ist, so dass sie dir wieder mehr Spaß macht?
    Wenn 10 bedeutet es macht dir wieder richtig Spaß und 1 gar keinen, wo stehst du dann jetzt?

  2. Karl hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Mir wäre wichtig, ich kann etwas Neues bei der Arbeit machen und selbständiger arbeiten. Die Routine hängt mir zum Halse raus. Jeden Tag kommen Dinge, die ich schon 100 Jahre kenne. Manches kann ich einfach nicht mehr sehen. Dazu kommt, wir haben mal wieder Personal freigesetzt, die Arbeit ist aber die gleiche geblieben, so dass die übrigen einfach mehr zu tun haben. Keine Ahnung wie das zu schaffen sein soll.
    Auf der Skala stehe ich momentan bei 2-3. Ziemlich besch…
    Also ich suche vor allem Veränderung, nicht mehr diesen Trott. Aber ich habe auch Bedenken jetzt zu Wechseln. Dann ist man schließlich wieder einfach zu entlassen.

  3. Fritz Horsthemke hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Ok etwas Neues machen. Es sollte sich verändern. So richtig?

    Eine 2-3 heißt, es ist nicht toll. Verstanden. Allerdings dann bist du ja um einiges von einer 1 entfernt. Da finde ich es super, dass du es da aushälst und das wahrscheinlich schon länger. Du musst schon einiges an Kraft und Motivation haben, um dann da zu arbeiten.
    1. Wie machst du das, dich so sehr zu motivieren?
    Noch eine Frage:
    2. Was ist an der Arbeit alles Gutes, dass du vom Spaßfaktor oder der Motivation immerhin bei 2-3 bist?
    3. Genauer gefragt, worin besteht derzeit noch der Unterschied von 1 nach 2-3, den dir die Arbeit bietet?
    Und die letzten Fragen:
    4. Wo möchtest du am Ende des Coachings gerne sein auf der Spaßskala?
    5. Und was wäre dann anders?

    Versuche bitte alle 5 Fragen zu beantworten. Im Onlinecoaching ist es etwas anders, als im Gespräch. Deswegen stelle ich immer wieder mehrere Fragen in meiner Antwort.
    Ich wünsche dir eine gute Nacht! FH

  4. Karl hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Danke für das Kompliment. So habe ich das noch gar nicht gesehen. Ich halte das jetzt schon 3 Jahre lang aus. Und es wird immer schlimmer. Aber es könnte schlechter sein. Das ist schon richtig.
    Das es an meiner Motivation liegt – weiss nicht.
    1. Immerhin meine Arbeit an sich macht mir schon Spaß. Es müsste nur manches anders sein. Das ist auch mein Motivationsgrund. Der Inhalt meiner Arbeit und das machen zu können, was ich kann.
    2. Was ist Gutes an meiner Arbeit? Sie entspricht meinen Fähigkeiten. Es macht mir Spaß etwas zu können. Zu zeigen, ich habe es geschafft auch wenn es sehr schwierig war. Das freut mich momentan sogar komischer weise, auch wenn mein Chef noch meckert. Der hat sowieso keine Ahnung davon.
    3.Das ist glaube ich auch der Unterschied zu einer 1. Ich weiß, das ich es kann und kann es auch zeigen. Trotzdem zieht mich das Klima runter und das ewige Gemecker.
    4. Wo möchte ich sein? Realistisch – wäre ich gerne bei 4-5 und wüßte gerne, wie ich zu 6-7 komme.
    5. Anders wäre vor allem, ich wüßte wieder, dass es sich lohnt für mich zu kommen. Es würde sich einiges entspannen. Mein Chef könnte mich wohl nicht mehr so aufregen. Vor allem wüsste ich, es geht und das kann ich auch woanders tun.

  5. Fritz Horsthemke hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Das ist schön, du scheinst genau die passenden Fähigkeiten für deine Arbeit zu besitzen. Wenn du sie zur Geltung bringst, macht es dir auch Spaß. Momentan stehst du damit bei 2-3. Immerhin. Dazu hast du noch die Fähigkeit und Energie, trotz nicht so guter Umstände deine Arbeit zu machen und die Aufgaben zu schaffen. Auch gut. Das schafft nicht jeder sich in einem spaßtötenden Klima und bei meckerndem Chef noch auf seine Arbeit zu konzentrieren.
    Du weisst genau, dass dir die Arbeit Motivation gibt und was du kannst. Wer so schreibt, ist in seiner Arbeit gut.

    Wenn du dein Ziel erreicht hättest, schreibst du, würdest merken, dass es sich lohnt zur Arbeit zu kommen. Einiges würde sich entspannen. Du würdest dich nicht mehr so leicht von deinem Chef aufregen lassen. Als Zahl würde es am Ende des Coachings einer 4-5 entsprechen und darüber hinaus möchtest du wissen wie du zu 6-7 kommst.

    Ich möchte mit dir gerne das Ziel des Coachings noch mehr auf den Punkt bekommen. Was möchtest du mit mir hier erreicht haben, wenn wir fertig sind? Wie sieht 4-5 real aus?
    Fritz Horsthemke

  6. Karl hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Ich möchte Ideen haben, meine Arbeit zu verändern, und wissen wie ich dahin komme.
    Wenn ich das weiss, habe ich mein Ziel hier erreicht.

    Wie kann das real aussehen? hm…
    Irgendwie … das Meckern würde mich nicht mehr nerven … oder ich würde mich trauen etwas dazu zu sagen … oder er würde nicht mehr meckern, obwohl das glaube ich nicht.

    Also je mehr ich darüber nachdenke, desto eher passt:
    Ich wäre viel entspannter und könnte anders mit meinem Chef umgehen. Sein Meckern würde mich je nach Situation nicht mehr aufregen und ich würde gar nicht darauf reagieren oder ich könnte ihm ruhig etwas entgegnen. So würde es für mich real aussehen. Das wäre super.

    Was möchte ich hier erreicht haben?
    Wissen, wie ich dahin komme. Dafür brauche ich Ideen. Ein guter Coach kann mir doch bestimmt sagen, was ich machen muss.

  7. Fritz Horsthemke hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Ok, gut. Du möchtest Ideen haben, deine Arbeit zu verändern und wissen, wie du dahin kommst. So richtig als Ziel verstanden??? Du bist dir sicher, wenn du dein Ziel erreicht hast, wirst du entspannt auf deinen Chef reagieren und ihm auch mal etwas entgegnen. Klingt sehr gut. Du weißt, was du erreichen willst. Das ist schon die halbe Miete.

    Dafür hättest du gerne Ideen von mir als Coach! Angenommen ich würde dir die Ideen geben, was wäre dann anders, als wenn du sie selbst mit meiner Unterstützung herausfindest? Diese Frage ist mir wichtig.

    Und noch zwei Fragen:
    Aktuell bist du ja bei 2-3 auf deiner Skala. Da du nicht recht zufrieden bist, vermute ich gab es bessere Zeiten. In den Zeiten, wo es besser war, wo warst du auf deiner Skala und was hast du da anderes gemacht, dich anders verhalten, anders gedacht???
    Also 4 Fragen insgesamt, die du beantworten kannst. Freue mich auf deine Antworten.
    Ich wünsche dir einen schönen Samstag.

    Fritz Horsthemke

  8. Karl hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Über die letzten Fragen musste ich nachdenken. Erst war ich ja enttäuscht, weil ich dachte, ich bekäme jetzt einfach mal ein paar Tipps. Dann habe ich darüber nachgedacht, was nach den Tipps anders wäre. Ich bin mir nicht sicher.
    Natürlich wäre es schöner, ich würde meine Lösung selbst herausfinden. Aber vielleicht sind meine Ideen nicht so gut. Andererseits, bisher haben alle Ideen und Tipps von anderen gar nichts gebracht, weil sie nicht passten. Deshalb, es wäre schon schön, wenn es meine Ideen wären.
    Früher war ich auf meiner Skala schon bei 8. Letztes Jahr zeitweise bei 6. Da hatte ich auch noch ein eigenes Büro. Seit unserer Umstrukturierung sind wir enger zusammengerückt und ich fühle mich beaufsichtigt. Früher habe ich mein Tag selbst mehr so gestalten können wie ich wollte. Heute habe ich das Gefühl, das kann ich nicht mehr so. Obwohl ich es eigentlich könnte. Aber ich fühle mich beobachtet und denke mehr darüber nach, was ich antworten könnte, wenn man mich fragt, als das ich es einfach tue. Eigentlich verrückt. Ich glaube, es ist mehr mein eigenes schlechtes Gewissen oder etwas anderes, das mich nachdenken lässt, ob ich etwas tun darf oder nicht. Wäre ich bei einer 6, hätte ich gar keine schlechtes Gewissen, sondern wüsste ich tue sowieso das Richtige.

    Übrigens, das Ziel war richtig.

  9. Fritz Horsthemke hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Hey, du warst schon bei 6 und sogar bei 8. Du hast also deine Arbeit schon richtig frei gestalten können und sie hat dir sehr viel Spaß gemacht. Demnach scheint deine Arbeit absolut das Richtige für dich zu sein. Schauen wir nach deinen Veränderungsmöglichkeiten. Du hast bereits beschrieben, wie du dich bei einer 6 anders verhalten hast als jetzt.
    Jetzt denkst Du darüber nach, ob Du es darfst oder nicht, ohne das jemand gefragt hat. Obwohl du gerade das Ziel bestätigt hast, frage ich nach der letzten Antwort noch einmal, ist es noch das Ziel die Arbeit zu verändern oder könnte auch das Denken über das schlechte Gewissen mit hineinspielen?

  10. Karl hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Über die letzte Frage habe ich lange nachgedacht. Ich glaube, mir wäre geholfen mein schlechtes Gewissen abzulegen. Dadurch würde sich auch mein(e) Arbeit(sverhalten) grundlegend wieder ändern.
    Deshalb ändere ich mein Ziel. Ich möchte meine Arbeit stets mit guten Gewissen tun können.

  11. Fritz Horsthemke hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Gut, nehmen wir dieses Ziel. Frage: Fühlst du dich unterschiedlich stark beaufsichtigt und ist dein Gewissen mal stärker und mal schwächer? Wie sehr schwankt das, obwohl jemand da ist, der dich beaufsichtigen könnte?
    Was war anders, wenn du dich weniger beaufsichtigst fühlst?

  12. Karl hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Mein schlechtes Gewissen ist manchmal stärker und mal schwächer. Das hängt vor allem davon ab, ob ich etwas geschafft habe in meinen Augen. Und zum zweiten, ob mich der andere länger schweigend anschaut. Es macht mich einfach unsicher beobachtet zu werden ohne zu wissen, was der andere denkt. Wenn es keine Kommunikation gibt, habe ich keinen Anhaltspunkt was er/sie denkt. Wenn wir miteinander reden, habe ich das Gefühl nicht.

  13. Fritz Horsthemke hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Entschuldige die Wartezeit, jetzt geht es wieder weiter.
    Ich staune, wie gut du dich kennst. Das kann dir sehr weiterhelfen.

    Ok, du weisst, wann es anders ist. Drei Fragen:
    Gibt es ein Beispiel, wo du in einer Schweigepause, dass Reden begonnen hast und sich dann etwas geändert hat?
    Gibt es ein Beispiel, wo beide Seiten geschwiegen haben und du etwas weniger beobachtet und oder dich etwas sicher gefühlt hast?
    Gab es Vorfälle, wo du noch nicht soviel geschafft hast und dich trotzdem gut gefühlt hast?

  14. Fritz Horsthemke hat diesen Kommentarhinzugefügt| Permalink

    Nachtrag: Karl wollte das Coaching mit einem richtigen Gespräch fortsetzen, deshalb ist es an dieser Stelle beendet. Wir haben uns also kurzgeschlossen und in einem Gespräch eine Lösung gefunden. Vielen Dank für das Interesse.

    Fritz Horsthemke

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  1. [...] trotz web 2.0 schwer an moderne Formen der Kommunikation zu glauben. Wer Lust hat, kann mal ein Onlinecoaching [...]

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